Wir kommen auf den dunklen Pfad
Auf dem man nichts mehr sieht
Die Sinne lahm, nichts wird beklagt
Die Gleichgültigkeit siegt

Keinen Schritt zu weit

Keinen Schritt zu weit, kein Auge weint
 
Ein Sturm kommt auf am kalten See
Der Wind weht, es tut sehr weh
Die Zeit vergeht, endloser Weg
Kurz davor und doch zurück
Vergangenheit ohne Glück
Es ist zu spät, zu weit der Weg
 
Keinen Schritt zu weit, kein Auge weint
 
Tief im Herzen kannst du es spüren
Diesen Kampf wirst du verlieren
Es ist zu spät, zu weit der Weg
Es gibt für dich nur einen Weg
Und der führt dich weit von hier weg
Die Zeit vergeht, endloser Weg
 
Keinen Schritt zu weit, kein Auge weint
 
Der Sturm ist da und es ist spät
Du weißt wohin die Reise geht
Gute Nacht, es ist vollbracht
 
Keinen Schritt zu weit, kein Auge weint
Es kribbelt in den Fingern, hab kaum noch Zeit
Ich habe mich entschieden, bin soweit
Ich setz noch einmal Alles, ich bitte dich
Gib noch einmal Alles, rette mich
Es gibt jetzt kein zurück mehr, es wird geschehn
Du verlässt jetzt seine Hand und dann hörst du mich flehn
Langsam bleibst du stehn es ist soweit
Ich mach die Augen auf und bin bereit
 
Tanz für mich, enttäusch mich nicht
Tanz für mich im grellen Licht
Das ist unser Spiel
Tanz für mich du kleines Ding
Tanz für mich dass ich gewinn
Bring mir meine Zahl
Tanz für mich, spring hin und her
Tanz für mich, tanz immer mehr
Komm, erlöse mich, tanz
 
Du bist so cool wie immer, ganz in weiss
Ich fange an zu zittern, mir ist heiß
Ich schließe meine Augen, schau nicht mehr hin
Ich bitte dich, tanz weiter und gewinn
Es gibt jetzt kein zurück mehr, es wird geschehn
Du verlässt jetzt seine Hand und dann hörst du mich flehn
Langsam bleibst du stehn, es ist soweit
Ich mach die Augen auf und bin bereit
 
Tanz für mich.....
 

Tanz für mich

Hart am Limit

Intro

Der Motor dröhnt, es läuft der Schweiß
unterm Helm wird`s langsam heiß
Dein Fuß liegt auf dem Gaspedal
wartet auf das Startsignal
Das Lenkrad fest in deiner Hand
Konzentriert und angespannt
Du atmest durch, es riecht so schön
nach heißem Gummi und Benzin
Der Countdown läuft, bald geht es los
Die Ampel ist schon nicht mehr rot
Du trittst durch, du bist bereit
Grünes Licht, es ist soweit
 
Ein Gefühl so riesengroß
Lässt dich niemals wieder los
Hart am Limit irgendwo zwischen Mut und Risiko
Ein Gefühl so wunderschön
Diese Sucht wird nie vergehn
Hart am Limit irgendwo zwischen Mut und Risiko
Ein Gefühl bestimmt dein Leben
Dafür wirst du Alles geben
 
Zwei Runden liegen noch vor dir
Den Wagen vor dir im Visier
Trittst du durch mit viel Elan
Die Kurven musst du innen fahrn
Kalter Schweiß auf deiner Stirn
hast du nur noch eins im Hirn
Jede Vorsicht ist vergessen
Willst den Sieg, fährst wie besessen
Hart am Limit, ziehst vorbei
Es ist geschafft, der Weg ist frei
Als Sieger fährst du durch das Ziel
Was für ein Gefühl
 
Ein Gefühl so riesengroß.........
Schnee bedeckt das weite Land
Der Schweiß gefriert in meiner Hand
Der Winter ist noch nicht vorbei
Der Weg ist noch so weit
Kälte dringt durch Mark und Bein
Der Wind frischt auf, ich bin allein
Die Angst wird größer, denn ich spür
Keine Wärme mehr in mir
Bäume brechen durch die Last
Die Schnee und Eis ihnen beigebracht
Die Äste fallen auf den Schnee
Die Füße tun mir weh
 
Wie weit ist es noch zu dir?
Wieviele Schritte noch von hier?
 
Ich suche dich von früh bis spät
Ich suche dich solang ich leb
Ich schau hinter den Horizont
Ich grab nach dir im tiefsten Grund
Ich suche dich auf allen Wegen
Brauche dich zum Überleben
Ich glaub, ich bin schon fast bei dir
Und finde dich eher ich erfrier
 
Ein fester Wille ist in mir
Ich geh weiter will zu dir
Ich habe dich im Traum gesehn
Du warst so wunderschön
Der Winter wird vorüber gehn
Wenn wir uns gegenüber stehn
Und Alles was mich je geplagt
Und an mir genagt
Der Frost wird aus der Seele fliehn
Wird Sturm und Leiden mit sich ziehn
Ich schenke dir mein kaltes Herz
Feg hinweg den Schmerz
 
Wie weit..........
 
Ich suche dich........

Ich suche Dich

Ein Sprung ins Nasse, es ist kalt
Der Weg nach unten, so soll es sein
Das Ziel heißt Tiefe mit Gewalt
Ganz weit unten ist kein Sonnenschein
 
Tiefer, schwimm dich frei
Tiefer, du bist ganz allein
Tiefer, nur ein Augenblick
Tiefer, dann bist du zurück
Nichts kann dich jetzt mehr aufhalten
Niemand deinen Weg begleiten
 
Ein Atemzug der muß genügen
Das lange Seil hängt am Steg
Wir sind hier nicht zum Vergnügen
Es herrscht nun Stille auf dem Weg
 
Tiefer, schwimm dich frei........
 
Es reißt nach unten, die Welt wird dunkel
Der Zeitpunkt kommt, dein Schrei verstummt
 
Tiefer, schwimm dich frei.......

Tiefer

 

Die Glocke

Leben?!

Kein schöner Tag, kein neues Ziel
Ein schlimmer Pfad, ein altes Spiel
Es ist zu spät, der Weg zu weit
Wenn nichts mehr geht, weißt du bescheid
 
Große Räume, grelles Licht
Die Geldschweine feiern sich
Dekadent, verschwenderisch
Mit kleinen Mäuschen  unterm Tisch
 
Du suchst den Platz in deiner Welt
Der größte Schatz ist schon verprellt
Die ganze Macht hast du gespürt
Hast du gedacht dass nichts passiert
Die Zeit zu lang, bist nichts mehr wert
Wie es begann, nichts ist erklärt
Ein blasser Traum, der jetzt beginnt
Vom höchsten Turm willst du springen
 
Große Räume, grelles Licht.......
 
Weite Gräben zwischen uns
Stacheldraht und Kriegerbund
Machen Angst zu ihrer Kunst
Ziehn uns runter auf den Grund
 
Es war mal schön, lang ist es her
Ein warmer Fön vom weiten Meer
Die Zeit ist reif in deiner Hand
Bist du bereit, dann fang jetzt an
 
Weite Gräben zwischen uns....
Augenlider fallen schwer, müde Glieder hinterher
Wie eine Feder, leicht im Flug, dem Rauche gleich die Höhe sucht
 
Der Himmel rot ,verbrennt die Nacht
Im Schiffe droht die dunkle Fracht
Sie bringt die Not mit ganzer Macht
Auf einmal Tag, ein Vogel zieht
Die Tür, ein Schlag, ein Schatten flieht
Die Gruft, das Grab sich alles dreht
Eine Hand malt alte Bilder an die Wand
 
Schwerer Sturm frißt den Turm, rauher Stein bricht das Bein
Ein Fall so tief wie nie gespürt, die Stimme rief komm her zu mir
 
Eine Hand malt alte Bilder an die Wand
 
Ich wach auf, glaub es kaum, nur ein Traum
Nur ein Traum, nur ein Traum, nur ein Traum
Ich hätte es fast geglaubt, du warst ein Traum
Nur ein Traum, nur ein Traum, nur ein Traum, nur ein Traum

Nur ein Traum

Des Nachts, wenn ich nicht schlafen kann
Dringt ihr alter warmer Klang
Aus der Ferne in mein Ohr
Ich lieg wach und stell mir vor
Über tausend Jahre alt
In der Kirche nah beim Wald
Hängt die Glocke, deren Klang
schon so manches Schicksal sang
 
Einst gegossen unter Schmerz
Aus Kupfer, Gold und Eisenerz
Hunderte von Kilo wog
Als man sie den Turm hochzog
Unter Mühen, um von oben
Lautstark Gottes Wort zu loben
 
Aus der Ferne hörst du sie
Hörst du ihre Melodie
Sie singt von Trauer, singt von Leid
Von Hoffnung, Friede und Heiterkeit
 
Ich denk dann oft an jenen Tag
Das erste Mal an deinem Grab
Die Glocke klang so wunderschön
Ich ließ dich los, ich ließ dich gehn
Wer sie erschaffen ist nicht klar
Man weiß nicht wie und wann es war
Doch eins weiß ich mit Sicherheit
Es ist wie eine Ewigkeit
 
Sie warnte Menschen vor der Pest
Erklang bei jedem großen Fest
Kriege, Herrscher kommen und gehn
Das Alles hat sie schon gesehn
Und spielt nun all die Jahre schon
Den immer gleichen Ton
 
Aus der Ferne hörst du sie........
Das Gesicht tief in der Asche, die Hände brennen noch
Der Geist sitzt in der Flasche, im Bauch ein großes Loch
Es fällt ein Seelenregen auf den Leib dahin
Der Tod hat ihm vergeben, ein neuer Tag beginnt
 
Gottes Land hat angeklagt und reinigt diese Welt
Dieser Staat säht seine Saat mit Lügen und mit Geld
 
Noch sehr jung und voller Leben warst du vor dem Tag
Deine Wunden sind verheerend, mit einem Bein im Grab
Was wird nun aus dir werden, dein Flug ist schon gebucht
Du willst jetzt zu Hause sterben, der Geist der Flasche ruft
 
Gottes Land hat angeklagt und reinigt diese Welt
Dieser Staat säht  seine Saat mit Lügen und mit Geld
 
Von Menschenhand an der Wand geplant und ausgeführt
Der Verstand ist ausgepflanzt und in den Dreck gepült

Der dunkle Pfad

 
Aufgequollen und entstellt, alle tun als ob nichts ist
Dein Weib ganz brav zu dir hält, doch keiner weiß wie es drinnen frißt
Dies Land empfängt dich wie ein Held, schnell bist du vergessen
Geboren in einer kranken Welt, vom Flaschengeist besessen
 
Gottes Land hat angeklagt und reinigt diese Welt
Dieser Staat säht seine Saat mit Lügen und mit Geld
 
Von Menschenhand an der Wand geplant und ausgeführt
Der Verstand ist ausgepflanzt und in den Dreck gespült
 
Wir kommen auf den dunklen Pfad, auf dem man nichts mehr sieht
Die Sinne lahm, nichts wird beklagt, die Gleichgültigkeit siegt
 
Gottes Land hat angeklagt und reinigt diese Welt
Dieser Staat säht seine Saat mit Lügen und mit Geld
 
Wir kommen auf den dunklen Pfad , auf dem man nichts mehr sieht
Die Sinne lahm, nichts wird beklagt, die Gleichgültigkeit siegt
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